"Deutsche Wertarbeit" - ja nee, is klar!

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  • Man kennt es ja. "Made in Germany" steht drauf und die Einzelteile kommen aus China. Hier wird vielleicht zusammengebaut aber produziert wird günstigst im Ausland. So läuft das zum Beispiel auch bei den ganz großen Automobilherstellern. "Made in Germany" ist wohl schon lange kein Qualitätssiegel mehr. Dabei war das mal anders. Irgendwie traurig aber so ist wohl der Zeitgeist. Wie denkt ihr darüber?


    Vielleicht schon mal schlechte Erfahrungen gemacht mit Produkten aus "good old Germany"!?

  • Hallo!

    Bei solchen Sätzen rollen sich mir auch automatisch die Zehennägel hoch! Deutsche Wertarbeit, klar, es gibt vielleicht gute Produkte aus Deutschland, aber mal ehrlich, was die deutsche Autoindustrie hauptsächlich leistet ist den Klimawandel voranzubringen. Mag sein, dass die gute Autos bauen - aber um welchen Preis. Und überhaupt: Diese Wirtschaft hier funktioniert doch nur, weil Fachkräfte von außerhalb hinzugezogen werden.


    Beispielsweise Zeitarbeiter die zur Arbeitnehmerüberlassung aus Ländern wir Polen kommen. Da kommen allerlei Fachkräfte und Handwerker per Zeitarbeit hier ins Land, leisten ihren Teil und am Ende steht Made in Germany drauf! Solches Personalleasing ist heute relativ üblich, hier mehr Infos dazu.


    Und Pfusch habe ich hierzulande schon massig erlebt. Von Handwerkern über Lehrer bis zu Ärzte, überall schon schlechte Erfahrungen gemacht. Natürlich auch gute, aber eine verallgemeinerbare deutsche Wertarbeit kann ich nicht feststellen.